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Koalitionsvertrag: Großer Erfolg für den Lärmschutz in Düsseldorf!

Düsseldorf, 27. November 2013 – Der Düsseldorfer Bundestagsabgeordnete Thomas Jarzombek war Mitglied der Koalitionsarbeitsgruppe Verkehr, Bau und Infrastruktur in Berlin. Er ist zufrieden mit dem Ergebnis: „Wir haben insgesamt sehr viel für den Lärmschutz auf Schiene, Straße und beim Luftverkehr erreicht“, so Thomas Jarzombek.

„Insbesondere hatte ich bei den Verhandlungen die Güterverkehrsstrecke Rath/Eller und Grafenberg im Blick. Denn trotz bisheriger Maßnahmen wie dem Einbau von Schallschutzwänden und Schallschutzfenstern in Eller und Rath ist die Lärmbelastung durch erhöhtes Verkehrsaufkommen auf der Schiene gestiegen. Deshalb haben wir beschlossen, den Schienenlärm bis 2020 deutschlandweit zu halbieren. Ab 2020 werden laute Güterzüge aus dem deutschen Schienennetz verbannt. 2016 sollen mindestens die Hälfte der in Deutschland verkehrenden Güterzüge auf leisere Bremsen umgerüstet sein, ansonsten wird es beispielsweise Nachtfahrverbote geben. Das dürfte gerade für die Anwohner in Rath/Eller und in Grafenberg eine große Erleichterung sein. Ab 2020 sollen diese Maßnahmen auch EU-weit gelten. Aktuell gibt der Bund 200 Millionen Euro für Lärmschutz im Bereich Straße und Schiene aus. Diese Mittel werden erhöht.“

Bereits in der letzten Legislaturperiode hat sich Thomas Jarzombek als Mitglied im Verkehrsausschuss für den Lärmschutz an Schienen eingesetzt. So konnte bereits Vieles erreicht werden: Die Umrüstung der Güterwagons auf leise Bremssohlen wird mit einem Programm in Höhe von 300 Millionen Euro gefördert, und 200 Millionen Euro wird jährlich in Lärmschutz an bestehenden Strecken investiert, die DB AG beschafft nur noch Güterwagen mit leisen Bremsen, seit 2012 gibt es lärmabhängige Trassenpreise für Güterwagen, ab 2015 entfällt der sogenannte „Schienenbonus“, an Neubaustrecken muss die Bahn also künftig um 5 dB(A) geringere Lärmgrenzwerte einhalten.

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